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Auf dieser Reise wollen wir eine der letzten unberührten Hochgebirgslandschaften Europas erleben und genießen. Von unseren drei Standorten aus erleben wir die mediterran geprägte Vielfalt der Landschaft. Eindrucksvolle Bergmassive sowie liebliche Wiesenlandschaften, auf denen u.a. Enzian und Orchideen blühen, wechseln ab. Geier und Adler sind hier oftmals zu beobachten.
Gemütliche, von Touristen kaum besuchte Dörfer liegen verstreut in der imposanten Landschaft. Am Anfang der Reise werden wir zwei Tage im 2000 Meter hoch gelegenen Nuria verbringen. Hierher lohnt sich schon die Fahrt mit der Zahnradbahn durch eindrucksvolle Schluchten (2 Übernachtungen). Danach haben wir ein idyllisches Landhaus am Ordesa Nationalpark gebucht (7 Übernachtungen). Den Abschluss bildet ein Aufenthalt im sehr ruhig gelegenen Hechotal (3 Übernachtungen in Apartments). Die erste und letzte Nacht verbringen wir in Barcelona. So ist es möglich, dass alle Teilnehmer sich die für Sie günstigsten Flughäfen und Flugtarife buchen.
In der Regel wandern wir zwischen vier und sechseinhalb Stunden und maximal 800 Höhenmeter. Normale Kondition ist ausreichend.
Zu unseren Reisezeiten gehen wir von Temperaturen um 20 °C tagsüber aus, also ideal zum Wandern.
Geplanter Reiseverlauf
1. Tag: Ankunft in Barcelona, Treffen um 20.00 im Hotel (1 Übernachtung).
2. Tag: Bustransfer nach Ribes de Freser (ca. 2 Std. Fahrzeit). Mit der Zahnradbahn »Cremallera« geht es zu unserem auf fast 2000 m Höhe gelegenen Hotel »Nuria«. Kleine Wanderung.
3. Tag: Über Almwiesen, vorbei an kleinen Bächen, wandern wir zum 2700 Meter hoch gelegenen Col de Noufont, der direkt an der französischen Grenze liegt. Sehr schöner Blick zum 2900 Meter hohen Puigmal und in das Tal von Nuria (ca. 6 Std. Gehzeit, 700 Höhenmeter).
4. Tag: Bustransfer zum Ordesa-Nationalpark. Wir haben im idyllischen Örtchen Espierba ein schönes Ferienhaus für die nächsten sieben Übernachtungen gemietet. Ausstattung: 8 Zimmer, 4 Bäder, Küche-Essraum-Wohnraum und großer Garten.
5. Tag: Von unserer Unterkunft aus wandern wir am Rande des Nationalparks bis auf 2600 m Höhe und zurück ins Val de Pineta. Wer Lust hat, kann noch dem Parador National einen Besuch abstatten und in gediegener Atmosphäre Kaffee trinken (ca. 5 bis 6 Std. Gehzeit, 700 Höhenmeter).
6. Tag: Kurzer Transfer durch das Pinetatal zum Fuße des höchsten Kalkberges Europas, dem 3355 Meter hohen Monte Perdido. Von den bis zu 1000 Meter hohen Steilwänden stürzen sich unzählige Wasserfälle in die Tiefe. Wir wandern durch schattige Wälder in ein Hochtal, vor uns liegt das ewige Eis des Monte Perido (ca. 5 bis 6 Std. Gehzeit, 400 Höhenmeter).
7. Tag: Fahrt zum Städtchen Toria und weiter Richtung Nationalpark. Der schmale Senda de los cazadores (Jägerweg) führt uns heute über das Hochplateau Faja de Pelay, von wo aus wir den Blick ins weite Tal des Ordesa-Canyons genießen, zum Wasserfall Cola de Caballo. Durch schotterversetzte Almwiesen geht es gemächlich an einem Bach entlang zurück zum Fahrzeug (ca. 6 Std. Gehzeit, 700 Höhenmeter).
8. Tag: Einkaufstour im mittelalterlichen Städtchen Ainso. Die Altstadt zählt zum Weltkulturerbe der Unesco.
9. Tag: Transfer ins mystische Tella. Spaziergang zu den drei teilweise 1000 Jahre alten romanischen Kirchen. Weiterfahrt zum Dörfchen Revilla. Hier sehen wir wie ein verfallenes Dorf wieder zum Leben erwacht. Weiter führt uns nun unsere Wanderung durch die Schlucht von Escuain, wo der tosende Rio Angonis und Yaga sich tief in den Kalkstein gefressen haben.
10. Tag: Fahrt zum Dörfchen Nerin. Von dort aus wandern wir durch die Garganta-Schlucht von Ansicio, einem eindrucksvollen Naturwunder. Vorbei an zahlreichen Kaskaden geht es zur Wiese von Ripareta, von wo aus man die Schneefelder des Monte Perido sehen kann (ca. 6 Std. Gehzeit, 450 Höhenmeter).
11. Tag: Bustransfer ins Hechotal. Hier haben wir Apartments angemietet, die am Rande eines Campingplatzes liegen. Ausstattung: 2 Schlafzimmer, Küche, Wohnraum, Dusche, Toilette. Hier kreisen Geier, die hier in einer Steilwand nisten, über dem Platz.
12. Tag: Transfer zur Schlucht Bocca de Infierno. Von dort aus wandern wir auf einem römischen Handelsweg parallel zum Fluss Rio Aragon und an einem Berghang entlang zurück zu unserer Unterkunft (ca. 4 bis 5 Std. Gehzeit, 200 Höhenmeter).
13. Tag: Transfer zum GR 65. Auf diesem Wanderweg geht es Richtung französische Grenze immer leicht bergauf. Unser Ziel ist der See Ibon d'Achetto, dessen kristallklares Wasser in der Sonne glänzt und der direkt an der Grenze liegt (ca. 6 Std. Gehzeit, 600 Höhenmeter).
14. Tag: Bustransfer zurück nach Barcelona. Übernachtung.
15. Tag: Nach dem Frühstück reisen alle Reisegäste individuell ab.
Termine und Preise (Preis/Person) |
| VSW02 | So. 26.09.10 – Sa. 09.10.10 (14) | 1180,00 EUR | 180,00 EUR |
Leistungen 14 Übernachtungen in Hotels, Landhaus und Apartments mit Halbpension (in Barcelona nur Frühstück); alle Transfers in Spanien; geführte Wanderungen wie beschrieben; Ticket für Nuria-Zahnradbahn. Zusatzkosten Flugkosten bei rechtzeitiger Flugbuchung ca. 80,00 bis 250,00 EUR. Teilnehmer 7 bis 13 Personen. (Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter die Reise bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn absagen.) Veranstalter Die Vagabunden
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